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Kommunalwahl 2026: CDU-Stadtverband Biedenkopf stellt Kandidatenliste für das Stadtparlament auf

  • 15. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 21. Jan.


Stadtverordnetenvorsteher Siegfried Engelbach führt auch bei der Kommunalwahl am 15. März 2026 wieder die Liste der CDU Biedenkopf an. So votierten die Mitglieder des CDU-Stadtverbandes einstimmig auf ihrer Mitgliederversammlung in der Gaststätte „Neue Krone“. Fraktions- und Parteivorsitzender Markus Doruch steht auf dem zweiten Platz, die Stadtverordnete Margarethe Könemann ( auch Mitglied des Ortsbeirates) folgt auf Platz 3, der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Uwe Plack auf Platz 4 und Stadtrat Bernd Meissner auf Platz 5.

Auf den weiteren Plätzen 6 bis 15 kandidieren Anja Mock-Eibeck (Mitglied des Jugend- und Sozialausschusses), Heinrich Lölkes und Stefan Bögel (beide neu im Team), Fred Schneider (nach schöpferischer Pause), Stadtrat Gerhard Hesse, Albert Cziegler (Mitglied des Ausschusses für Umwelt und Stadtentwicklung), Sebastian Bohrer und Benjamin Lendeckel (auch beide neu im Team), Andreas Bende und Christian Streng (Mitglied des Ortsbeirates Breidenstein).

Die CDU-Liste komplettieren auf den Plätzen 16 bis 23 Björn Velte, Lukas Platt, Jens Runkel, Thomas Bauer, Norbert Wunderlich, Wolfgang Plack, Bodo Könemann und Gabriele Bast.

Bei der Kandidatenauswahl habe kommunalpolitische Erfahrung, fachliche Kompetenzen, Vertretung der Stadtteile, Männer und Frauen, Einbindung von neuen Parteifreunden und auch Nichtparteimitgliedern eine wesentliche Rolle gespielt, so Siegfried Engelbach und Markus Doruch für den geschäftsführenden Stadtverbandsvorstand. So habe man eine gute Mischung aus erfahrenen Frauen, Männern und neuen Mitstreitern. Mit dieser Mannschaft wolle man wieder ein gewichtiges Wort im Stadtparlament mitsprechen wollen und das ohne eine Koalition einzugehen.

Jochen Achenbach begründete die Nichtkandidatur auf der CDU-Liste mit der überparteilichen Rolle des Bürgermeisters. Er machte deutlich, es sei zwar häufig üblich, dass sich Bürgermeister auf eine Liste für die Stadtverordnetenversammlung aufstellen lassen, er selbst wolle dies jedoch nicht tun.

„Mir ist wichtig, unabhängig zu sein und in einem guten Arbeitsklima mit allen Fraktionen zusammenzuarbeiten, denn die Aufgabe des Bürgermeisters ist es, über Fraktionsgrenzen hinweg gemeinsam Lösungen zu suchen.“ Hinzu komme, dass er in die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Biedenkopf gar nicht gewählt werden könne. Eine Kandidatur hätte daher nur symbolischen Charakter und sie würde etwas suggerieren, das am Ende nicht möglich sei.

Zugleich betonte Jochen Achenbach die Bedeutung kommunaler Mitwirkung auf Kreisebene. Für den Kreistag kandidiere er, um dort kommunale Themen einzubringen und die Interessen der Städte und Gemeinden zu vertreten.



 
 
 

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